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12 von 12: London Calling

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Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal bei #12von12 mitgemacht habe, obwohl ich die Idee ganz witzig finde und mir gerne die zwölf Fotos aus anderer Leute Leben angeschaut habe.

Wer noch nicht weiß, worum es genau bei #12von12 geht, kann es hier nachlesen: link

Mein Beitrag kommt heute aus London, genauer: von der London Book Fair. Enjoy!

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Not my cup of tea: Maggie Gees „The Flood“

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Not my cup of tea: Maggie Gees „The Flood“

Ich habe dem Impuls widerstanden, dieses Buch, das mich so gar nicht anzusprechen vermochte, wieder ins Regal zu stellen. Stattdessen habe ich für „Litdocs“ eine Rezension verfasst.

Einerseits ist das Leben vielleicht ein bisschen kurz für misslungene Bücher, aber wenn es nur noch positive Literaturkritik gibt, dann geraten wir irgendwann auch in eine Schieflage. Also habe ich mich bemüht, meine Kritikpunkte sachlich in Wort zu fassen und zu erklären, warum ich The Flood nicht für Maggie Gees größten Wurf halte.

Zur Rezension geht es hier entlang: www.litdocs.de

Um Längen gelungener fand ich Maggie Gees Roman The White Family, über den ich an dieser Stelle schon mal etwas veröffentlicht habe (link zu meinem Blogeintrag). Diesen differenzierten und schonungslosen – den Figuren gegenüber stets einfühlsamen – Roman über verschiedene Formen von Rassismus im Umfeld einer Familie am unteren Ende der britischen Mittelklasse kann ich nur empfehlen.

Der ganz normale Literaturpreiswahnsinn: Edward St. Aubyns „Lost for Words“

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Der ganz normale Literaturpreiswahnsinn: Edward St. Aubyns „Lost for Words“

Heute hat meine erste „Instareview“ (Kurzrezension auf Instagram und Litdocs.de) das Licht der Welt erblickt. Dafür habe ich Edwar St. Aubyn’s Roman Lost for Words ausgewählt, der einen schonungslosen und auf verquere Weise lustigen Blick hinter die Kulissen und Fassaden des britischen Literatur(preis)betriebs bietet. Da dürfen merkwürdige Autorinnen und Autoren, absurde Bewertungsprozesse, dramatische Verwechslungen, sexuelle Verstrickungen, hindernisbehafteter Insiderhandel und multiple Manipulationsversuche nicht fehlen…

Ob der Roman auch diejenigen begeistern kann, die den britischen Literaturbetrieb nicht im Detail kennen, ist schwer zu sagen. Sicher wird sich mehr als eine Parallele zu anderen Buchpreisen – auch in Deutschland – ziehen lassen. Aber viele Dinge bleiben eben doch spezifisch britisch und daher wundert es mich nicht, dass der Roman hierzulande nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten hat, während er in Großbritannien den Feuilleton gespalten hat, wo die Bewertungen von ‚brilliant‘ bis hin zu ‚vergrämter Racheakt‘ reichten.

Neugierig geworden? Hier gibt es die Kurzrezension zu lesen: link zu Litdocs

Von unerwünschten Frauenfiguren im Literaturbetrieb: Die emanzipierte Muslimin. Ein Erfahrungsbericht von Safeta Obhodjas

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Leider nicht nur ein Problem im deutschen Literaturbetrieb, sondern beispielsweise auch in Großbritannien, insbesondere wenn es um Migrant*innen aus den ehemaligen Kolonien geht. „Armes, unterdrücktes Mädchen wird nach England zwangsverheiratet und emanzipiert sich durch Assimilierung an den ‚British way of life'“ oder „Ehrenmorde in muslimischer Parallelgesellschaft in Nordengland“ funktionieren immer noch besser als differenzierte Geschichten und Figuren jenseits der yellow press Schlagzeilen.
Klar gibt es auch Ausnahmen, aber die muss man erst mal finden. Also vielen Dank an Safeta Obhodjas für ihren Beitrag, ihr Buch und ihre Hartnäckigkeit. Vielen Dank auch an die Verlage, die den ungewöhnlichen, die schwierigen, die Geschichten jenseits des Rampenlichts eine Chance geben.

CulturBooks

Die bosnische Exilautorin Safeta Obhodjas stößt im deutschen Kulturbetrieb auf Vorurteile und Unverständnis. Sie soll die Geschichten über das, was sie erlebt hat, den Marktgepflogenheiten anpassen. Vor allem unerwünscht sind ihre selbstbestimmten muslimischen Frauenfiguren. 

Bei CulturBooks ist der Roman „Die Bauchtänzerin“ von Safeta Obhodjas erschienen, die Geschichte der jungen, talentierten Schneiderin und Designerin Vildana. Sie ist eine Muslimin unter vielen in Bosnien und lebt eine europäische Variante des Islam. Wie emanzipiert und frei sie ist, merkt sie, als sie Bekanntschaft mit einer geflohenen Palästinenserin macht. Ausgerechnet von dieser Frau lernt sie den Bauchtanz, den sie von nun an selbstbewusst und stolz mit ihrer kleinen Tanzgruppe aufführt. Bis sich die politische Situation im Land verändert und Vildanas Familie an Ansehen drastisch verliert. Die neuen Mächtigen setzen die Muslime im Land mehr und mehr unter Druck. Am Ende stehen Massenmorde und Vertreibungen.

Erzählt wird Vildanas Geschichte abwechselnd aus ihrer Perspektive und der…

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