Schlagwort-Archive: Kultur

Universitätssammlung mal anders

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Dieses Mal habe ich es ins Tieranatomische Theater der HU geschafft, bevor die Ausstellung vorbei war! In „On the Edge – Artists in Dialogue with Humboldt University Collections” stellen sieben Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Großbritannien ihr Zugänge zu Objekten aus Sammlungen der HU aus. Dabei nähern sich Annie Cattrell, Simon Faithfull, Agnes Meyer-Brandis, Lucy Powell, Andrea Roe, Nicole Schuck und Wolf von Kries auf ganz unterschiedliche Weise Objekten wie Tiefseemonstern, Blattskeletten und Bandwürmern.

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Von unerwünschten Frauenfiguren im Literaturbetrieb: Die emanzipierte Muslimin. Ein Erfahrungsbericht von Safeta Obhodjas

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Leider nicht nur ein Problem im deutschen Literaturbetrieb, sondern beispielsweise auch in Großbritannien, insbesondere wenn es um Migrant*innen aus den ehemaligen Kolonien geht. „Armes, unterdrücktes Mädchen wird nach England zwangsverheiratet und emanzipiert sich durch Assimilierung an den ‚British way of life'“ oder „Ehrenmorde in muslimischer Parallelgesellschaft in Nordengland“ funktionieren immer noch besser als differenzierte Geschichten und Figuren jenseits der yellow press Schlagzeilen.
Klar gibt es auch Ausnahmen, aber die muss man erst mal finden. Also vielen Dank an Safeta Obhodjas für ihren Beitrag, ihr Buch und ihre Hartnäckigkeit. Vielen Dank auch an die Verlage, die den ungewöhnlichen, die schwierigen, die Geschichten jenseits des Rampenlichts eine Chance geben.

CulturBooks

Die bosnische Exilautorin Safeta Obhodjas stößt im deutschen Kulturbetrieb auf Vorurteile und Unverständnis. Sie soll die Geschichten über das, was sie erlebt hat, den Marktgepflogenheiten anpassen. Vor allem unerwünscht sind ihre selbstbestimmten muslimischen Frauenfiguren. 

Bei CulturBooks ist der Roman „Die Bauchtänzerin“ von Safeta Obhodjas erschienen, die Geschichte der jungen, talentierten Schneiderin und Designerin Vildana. Sie ist eine Muslimin unter vielen in Bosnien und lebt eine europäische Variante des Islam. Wie emanzipiert und frei sie ist, merkt sie, als sie Bekanntschaft mit einer geflohenen Palästinenserin macht. Ausgerechnet von dieser Frau lernt sie den Bauchtanz, den sie von nun an selbstbewusst und stolz mit ihrer kleinen Tanzgruppe aufführt. Bis sich die politische Situation im Land verändert und Vildanas Familie an Ansehen drastisch verliert. Die neuen Mächtigen setzen die Muslime im Land mehr und mehr unter Druck. Am Ende stehen Massenmorde und Vertreibungen.

Erzählt wird Vildanas Geschichte abwechselnd aus ihrer Perspektive und der…

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What I was doing while I was not writing blog entries or emails (apologies!)

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Three weeks have passed to fast – and when I looked back I suddenly realised, why I haven’t posted anything for some time. And it was not just the record-breaking summer weather or my root canal treatment that kept me from it! This is what I have been doing: I…

  • … translated the theatre play “The Breathing Wall” by Yannick Reimers, a play attempting to raise awarness of discrimination and make a stand against marginalisation and violence. The author and his partner, an accordionist, perform at schools and memorial sites, wishing to do something against neo-Nazism and set a sign against discrimination. Here are their official pages (link to the German page and link to the English page).
  • … helped to revamp a mentoring scheme for women in publishing. It is a programme for professional publishers, agents, translators, and other female agents in the literary field who are just about to take their next step in their careers. Exciting! Here’s the link to the programme and the application requirements (link).

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Fête de la Musique

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Heute war mal wieder Fête de la Musique! Ich mag die Idee und habe bisher jedes Jahr tolle neue Bands und Künstler*innen entdeckt. Hier geht es zur Übersicht, wer 2015 dabei war (link zum Programm 2015). Schön, dass es dieses Festival noch gibt – in den letzten Jahren gab es viele Hin und Her und Probleme mit der GEMA – hier ein kleiner Überblick (link).

Eine schöne Überraschung gab es noch am Rande: in der Kulturbrauerei konnte man bei „Street Food auf Achse“ allerlei internationale Köstlichkeiten probieren. Ein rundum gelungener Abend also – mit Musik und Essen kann man mich sehr glücklich machen! Lies den Rest dieses Beitrags

„Vom Wert des Wortes“

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Was ist uns das geschrieben Wort wert und was die Arbeit der vielen Akteur*innen dahinter? Diese grundsätzliche Frage treibt nicht nur Journalist*innen im Online-Segment um. Am Mittwoch drehte sich der Abend bei den BücherFrauen – dieses Mal im Grünen Salon – um dieses Thema. Lies den Rest dieses Beitrags

Read!Berlin – new literature festival is here to stay

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Read!Berlin – new literature festival is here to stay

Last week, a new literature festival saw the light of day in Berlin: Read!Berlin

The chosen focus of this festival was writing in and about Berlin, a city perceived as a space of contradictions and longing, internationalisation, gentrification and many stories of migration (as the festival inventors claim on their website – link). The organisers also wanted to address the digitisation of contemporary societies and explore new forms of storytelling that might come out of it, including multimedia ones.

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„Alles bleibt anders“ im Tieranatomisches Theater Berlin

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„Alles bleibt anders“ im Tieranatomisches Theater Berlin

Eine Email zu den Sonderschließzeiten des Tieranatomische Theaters in Berlin-Mitte hat mich wieder daran erinnert, dass ein halbfertiger Artikel über eine der letzten Ausstellungen dort noch in meiner elektronischen Schublade schlummert. Aufgewacht! Dann nutze ich die Schließzeit einfach, um die folgende schöne Ausstellung nochmal aufleben zu lassen: „Alles bleibt anders. Eine Ausstellung zu Kulturtechniken im Digitalen“.

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