Schlagwort-Archive: Buchmarkt

„Vom Wert des Wortes“

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Was ist uns das geschrieben Wort wert und was die Arbeit der vielen Akteur*innen dahinter? Diese grundsätzliche Frage treibt nicht nur Journalist*innen im Online-Segment um. Am Mittwoch drehte sich der Abend bei den BücherFrauen – dieses Mal im Grünen Salon – um dieses Thema. Lies den Rest dieses Beitrags

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breaking news: Hoffnung auf Steuerermäßigung für ePublishing

Statusmitteilung

Haben der offene Brief und diverse Kampagnen tatsächlich gewirkt?! Neulich noch habe ich über die EuGH Entscheidung geschrieben, die einen ermäßigten MwSt-Satz für e-books verbietet (link), heute wache ich auf zu folgender Meldung: „Zusage von Jean-Claude Juncker: Ermäßigter Steuersatz für digitale Zeitungen und Bücher soll kommen“ (link). Jetzt scheint also Bewegung in die Sache zu kommen, zumindest seitens der EU-Kommission. Bin gespannt, wie es weitergeht!

Read!Berlin – new literature festival is here to stay

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Read!Berlin – new literature festival is here to stay

Last week, a new literature festival saw the light of day in Berlin: Read!Berlin

The chosen focus of this festival was writing in and about Berlin, a city perceived as a space of contradictions and longing, internationalisation, gentrification and many stories of migration (as the festival inventors claim on their website – link). The organisers also wanted to address the digitisation of contemporary societies and explore new forms of storytelling that might come out of it, including multimedia ones.

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Read!Berlin

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Ein paar Eindrücke vom neuen Berliner Literaturfestival Read!Berlin, das noch bis zum 30. April 2015 mit vielen kreativen Events rund um Schreiben in und über Berlin aufwartet. Auf der Website von Read!Berlin (link) gibt es das Programm und noch weitere Infos sowie Videos von einigen Veranstaltungen. Lies den Rest dieses Beitrags

Literaturagentinnen und ihre Mission: ein Abend bei den Berliner BücherFrauen

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Literaturagentinnen und ihre Mission: ein Abend bei den Berliner BücherFrauen

Am Mittwochabend luden die Berliner BücherFrauen ins Kaminzimmer des Literaturhauses in der Fasanenstraße ein. Gerlinde Moorkamp von der Literarischen Agentur Silke Weniger (München) und Saskia von Hoegen, die in Berlin ihre eigene Literarische Agentur Saskia von Hoegen führt, diskutierten mit der Moderatorin Marlies Michaelis und dem Publikum über die Aufgaben in einer Literaturagentur, Herausforderungen bei der Arbeit und besondere Glücksmomente.

Beide Frauen gewährten uns einen wirklich ausführlichen Einblick in ihre Arbeit. Während es so etwas wie einen Arbeitsalltag nicht zu geben scheint und die Abwechslung sehr spannend sein kann, erwähnten beide aber auch die harte Realität, das anfängliche „Klinkenputzen“ und die Vorleistungen, die sie als Agentinnen leisten müssen, denn sie arbeiten für eine Erfolgsbeteiligung. Ich fand es persönlich sehr sympathisch, dass beide Frauen auch überraschend ehrlich über Geld und Anfängerfehler Auskunft gaben. Wirklich eine tolle Sache, diese BücherFrauen-Abende.

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IndieBookDay 2015

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buchlokal (1)

Pankower Indie Book Shop „Buchlokal“

Am 21. März 2015 wurde zum dritten Mal der Indiebookday (link http://www.indiebookday.de/) begangen! 2013 vom Hamburger Meirisch Verlag ins Leben gerufen, sind laut dem Verlag seit 2014 auch niederländische, britische, italienische und portugiesische Bücherfans dabei.

Am Indiebookday sind alle Liebhaber und Liebhaberinnen der vielfältigen Literaturlandschaft dazu aufgerufen, ein Buch eines unabhängigen Verlags zu kaufen und dann darüber zu berichten, beispielsweise indem sie ein Foto auf facebook oder twitter posten.

Ich finde diese Idee wirklich charmant. Um ehrlich zu sein, habe ich in der Vergangenheit beim Bücherkaufen oft nicht allzu sehr auf den Verlag geachtet – außer vielleicht wenn ich beim Stöbern einen wiedererkannt habe, der mir schon mal mit einem Buch große Freude gemacht hat. Das hat sich seit meinem ersten Indiebookday schon verändert. Und nicht zuletzt am Indiebookday selbst (und drumherum) schaue ich dann schon nochmal genauer hin und habe so bereits ganz tolle Bücher und Verlage entdeckt, die mir sonst vielleicht entgangen wären. Außerdem finde ich es sehr sympathisch, wenn mir so viele fröhliche Menschen und Buchcover auf twitter entgegenstrahlen. Lies den Rest dieses Beitrags

#ThatIsNotABook

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… und mal wieder kommt die Frage auf: was macht ein Buch zu einem Buch? Die Form? Der Inhalt? Autor*innen, Verleger*innen, Leser*innen oder jemand ganz anderes?

Anlass der Frage ist dieses Mal ein Gerichtsurteil: Letzte Woche hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Frankreich und Luxemburg ihre eBooks nicht mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz für Kulturgüter besteuern dürfen. Frankreich und Luxemburg hätten gegen gemeinsame europäische Richtlinien verstoßen, indem sie „einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf die Lieferung von digitalen (oder elektronischen) Büchern angewandt“ (link zur Quelle) haben. Im Urteil wird argumentiert, dass der Verkauf von eBooks keine Lieferung von Gegenständen ist und daher nicht wie ein Buch sondern wie eine Dienstleistung zu besteuern sei. Lies den Rest dieses Beitrags