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Besser spät als nie: Ausstellung „Stadt der Frauen“

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Besser spät als nie: Ausstellung „Stadt der Frauen“

Jetzt habe ich es tatsächlich fast geschafft, das Schreiben dieses Beitrags so lange vor mir herzuschieben, dass die Ausstellung schon wieder rum ist… Zu meiner Verteidigung: ich habe sie damals einen Tag vor unserem Umzug angeschaut – und die Zeit danach bestand vor allem aus Baustellenmanagement und dem verzweifelten Versuch, nicht die Nerven zu verlieren.

Aber zurück zur Ausstellung: „Berlin – Stadt der Frauen“ heißt sie und sie ist noch bis zum 28.8. im Ephraim-Palais im Nikolaiviertel zu sehen.

Die Ausstellung ist eng mit dem 150-jährigen Jubiläum des Lette-Vereins verbunden. Den kannte ich noch nicht, muss ich gestehen. Mit vollem Namen heißt er Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts und er wurde 1866 von Wilhelm Adolf Lette in Berlin gegründet, nachdem seine Tochter Anna Schepeler-Lette nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Söhne vor der Aufgabe stand, ihren Lebensunterhalt nun selbst aufbringen zu müssen, es aber keine oder kaum Verdienstmöglichkeiten für Frauen gab. Der Lette-Verein sollte also nun Frauen eine Berufstätigkeit ermöglichen – u.a. durch Erschaffung neuer Berufe und Ausbildungen – und er besteht bis heute. Anna Schepeler-Lette wurde seine erste Leiterin.

Die in der Ausstellung vorgestellten Frauen waren allesamt Mitglieder des Lette-Vereins (das hat mich überrascht – ich hatte mir unter dem Titel etwas anderes vorgestellt, eine breitere Auswahl). Unter ihnen waren beispielsweise Autorinnen, Künstlerinnen, Geschäftsfrauen, Naturwissenschaftlerinnen, eine Fliegerin und eine Architektin. Auch „Bücher-Frauen“ und aktive Netzwerkerinnen sind mit von der Partie. Über einige der Frauen kann man auf der Seite des Museums nachlesen (wenn auch unter einer sehr seltsam anmutenden Kategorisierung): www.stadtmuseum.de/ausstellungen/berlin-stadt-der-frauen

Einige der Portraitierten kannte ich noch nicht, insofern waren für mich auch ein paar schöne Entdeckungen dabei. Allerdings stießen mir auch einige Dinge sauer auf. „20 Biografien erzählen Geschichte“, verspricht die Broschüre. Fragt sich nur wessen Geschichte. Lies den Rest dieses Beitrags

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Universitätssammlung mal anders

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Dieses Mal habe ich es ins Tieranatomische Theater der HU geschafft, bevor die Ausstellung vorbei war! In „On the Edge – Artists in Dialogue with Humboldt University Collections” stellen sieben Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Großbritannien ihr Zugänge zu Objekten aus Sammlungen der HU aus. Dabei nähern sich Annie Cattrell, Simon Faithfull, Agnes Meyer-Brandis, Lucy Powell, Andrea Roe, Nicole Schuck und Wolf von Kries auf ganz unterschiedliche Weise Objekten wie Tiefseemonstern, Blattskeletten und Bandwürmern.

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„Alles bleibt anders“ im Tieranatomisches Theater Berlin

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„Alles bleibt anders“ im Tieranatomisches Theater Berlin

Eine Email zu den Sonderschließzeiten des Tieranatomische Theaters in Berlin-Mitte hat mich wieder daran erinnert, dass ein halbfertiger Artikel über eine der letzten Ausstellungen dort noch in meiner elektronischen Schublade schlummert. Aufgewacht! Dann nutze ich die Schließzeit einfach, um die folgende schöne Ausstellung nochmal aufleben zu lassen: „Alles bleibt anders. Eine Ausstellung zu Kulturtechniken im Digitalen“.

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