Buchmessentrubel #fbm16

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Buchmessentrubel #fbm16

Alle Jahre wieder… mal abgesehen davon, dass ich tatsächlich schon Weihnachtsliederohrwürmer habe, meine ich heute eigentlich nur die Frankfurter Buchmesse. Gefühlt pilgert die halbe Welt dorthin – ich hatte dieses Mal ehrlich gesagt gar nicht so große Lust. Aber dann hat es mich doch gepackt und ichbin im Nachhinein wieder sehr glücklich über die vielen inspirierenden Begegnungen und Entdeckungen.

Auch in diesem Jahr war ich wieder als Messereporterin für die Jungen Verlagsmenschen unterwegs. In diesem Jahr habe ich über die Ehrung von Anita Djafari als BücherFrau des Jahres 2016 geschrieben (Link zum Artikel), über ein Panel mit Verlegerinnen aus den NL und Belgien, moderiert von meiner BücherFrauen-Partnerin Doris Hermanns, und über ein Startup, das gemeinschaftliches Schreiben über eine online Plattform ermöglichen will (die letzten beiden werden demnächst auch bei den JVM hochgeladen).

Und hier noch ein paar Foto-Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse: Lies den Rest dieses Beitrags

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Blaue Türen zu wunderbaren Welten

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In meinem gerade zu Ende gehenden Urlaub hatte ich eine fantastische Woche unter der spanischen Sonne mit verheißungsvollen blauen Türen… Mit „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar und Nina Georges „Traumbuch“ war ich zwischen Teheran und Göttingen und London und der Bretagne unterwegs. Beide Romane haben mich jeweils auf ihre ganz besondere Art und Weise in ihren Bann und ihre Welten gezogen, nicht zuletzt mit ihren fabelhaft imperfekten und glaubwürdigen Charaktere und deren Perspektiven. Lies den Rest dieses Beitrags

Besser spät als nie: Ausstellung „Stadt der Frauen“

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Besser spät als nie: Ausstellung „Stadt der Frauen“

Jetzt habe ich es tatsächlich fast geschafft, das Schreiben dieses Beitrags so lange vor mir herzuschieben, dass die Ausstellung schon wieder rum ist… Zu meiner Verteidigung: ich habe sie damals einen Tag vor unserem Umzug angeschaut – und die Zeit danach bestand vor allem aus Baustellenmanagement und dem verzweifelten Versuch, nicht die Nerven zu verlieren.

Aber zurück zur Ausstellung: „Berlin – Stadt der Frauen“ heißt sie und sie ist noch bis zum 28.8. im Ephraim-Palais im Nikolaiviertel zu sehen.

Die Ausstellung ist eng mit dem 150-jährigen Jubiläum des Lette-Vereins verbunden. Den kannte ich noch nicht, muss ich gestehen. Mit vollem Namen heißt er Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts und er wurde 1866 von Wilhelm Adolf Lette in Berlin gegründet, nachdem seine Tochter Anna Schepeler-Lette nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Söhne vor der Aufgabe stand, ihren Lebensunterhalt nun selbst aufbringen zu müssen, es aber keine oder kaum Verdienstmöglichkeiten für Frauen gab. Der Lette-Verein sollte also nun Frauen eine Berufstätigkeit ermöglichen – u.a. durch Erschaffung neuer Berufe und Ausbildungen – und er besteht bis heute. Anna Schepeler-Lette wurde seine erste Leiterin.

Die in der Ausstellung vorgestellten Frauen waren allesamt Mitglieder des Lette-Vereins (das hat mich überrascht – ich hatte mir unter dem Titel etwas anderes vorgestellt, eine breitere Auswahl). Unter ihnen waren beispielsweise Autorinnen, Künstlerinnen, Geschäftsfrauen, Naturwissenschaftlerinnen, eine Fliegerin und eine Architektin. Auch „Bücher-Frauen“ und aktive Netzwerkerinnen sind mit von der Partie. Über einige der Frauen kann man auf der Seite des Museums nachlesen (wenn auch unter einer sehr seltsam anmutenden Kategorisierung): www.stadtmuseum.de/ausstellungen/berlin-stadt-der-frauen

Einige der Portraitierten kannte ich noch nicht, insofern waren für mich auch ein paar schöne Entdeckungen dabei. Allerdings stießen mir auch einige Dinge sauer auf. „20 Biografien erzählen Geschichte“, verspricht die Broschüre. Fragt sich nur wessen Geschichte. Lies den Rest dieses Beitrags

Neue Experimente

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Neue Experimente

Long time, no see… Meine Experimente haben sich ein wenig von diesem Blog wegentwickelt. Wohin? Da wäre einerseits mein Anfang des Jahres gestartetes Gründungsprojekt – seit April kann man mich buchen für Unterstützung in Sachen PR und Fördermittelanträgen, aber auch für Seminare (Projektmanagement, InDesign und Literaturwissenschaft), Übersetzungen, Layoutprojekte und Webdesign  (www.sandravanlente.de).

Und dann ist da natürlich noch das „Literary Field Kaleidoscope“, ein englischsprachiges Portal (www.literaryfield.org), auf dem eine Kollegin und ich über Entwicklungen auf den britischen, deutschen und französischen Buchmärkten und Literatursphären bloggen.

Und nicht zu vergessen: die Berliner BücherFrauen richten in diesem Jahr im November die BücherFrauen Jahrestagung aus – und da ich seit Ende Januar eine der beiden Regionalsprecherinnen bin, hält mich das auch ganz schön auf Trab.

All das bereitet mir große Freude, führt aber auch zu weniger Posts auf „Experilente“ und mehr Aktivität auf http://www.literaryfield.org auf Twitter @svanlente und bei den http://www.buecherfrauen.de

Also dann: merci, au revoir, et à la prochaîne!

 

12 von 12: London Calling

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Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal bei #12von12 mitgemacht habe, obwohl ich die Idee ganz witzig finde und mir gerne die zwölf Fotos aus anderer Leute Leben angeschaut habe.

Wer noch nicht weiß, worum es genau bei #12von12 geht, kann es hier nachlesen: link

Mein Beitrag kommt heute aus London, genauer: von der London Book Fair. Enjoy!

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Bücher, Piraten, Kinder & BücherFrauen – Leipzig 2016

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Schon ist sie wieder einige Tage vorbei, die Leipziger Buchmesse. Dieses Jahr war ich vor allem am Stand der BücherFrauen aktiv oder unterwegs als Messereporterin für die Jungen Verlagsmenschen (JVM). Die daraus entstandenen Texte kann man auf der Seite der JVM nachlesen (link). Meine Themen waren in diesem Jahr:

  • „Auf den Spuren führender Verlags-Frauen“ (link)
  • „Von Piraten & anderen Unholden: im Kampf für einen fairen Buchmarkt“ (link)
  • „Traut den Kindern mehr zu! Kinderbücher und interkulturelle Begegnungen“ (coming soon)

Und hier ein paar meiner Schnappschüsse:

Mein Internationaler Frauentag 2016

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Vor zwei Jahren bin ich am 8. März von einem rechtsabbiegenden Auto zu einer unfreiwilligen Rolle über die Motorhaube ‚eingeladen‘ worden, heute hat mir ein SPD-Kandidat in Mitte an einer roten Ampel eine rote Rose gereicht. Der Morgen hat definitiv besser angefangen als in der Vergangenheit.

Trotzdem macht mich der Frauentag immer ein bisschen nachdenklich und hinterlässt bei mir nicht nur positive Gefühle. Dass es noch viel zu tun gibt in Punkto Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit ist sicher den meisten klar, aber es schadet auch nicht, immer mal wieder daran zu erinnern. Und wie ich es gerade bei Edition F auf Twitter gelesen habe: „Rosen nehmen wir gerne, Wertschätzung aber noch lieber.“ Für mich ist der Internationale Frauentag vor allem eine Einladung, über gesellschaftliche Machtstrukturen und -mechanismen nachzudenken, Aktionsfelder auszumachen, die eigene feministische Position kritisch zu hinterfragen – aber auch die vielen großartigen Frauen in meinem Leben zu feiern. Ich mach das einfach so.

Umso erfreulicher, dass ich den Tag heute mit vielen Freundinnen und anderen interessanten Frauen verbringen durfte. Zur Feier des Tages war ich auch gleich bei zwei Veranstaltungen: einmal an Humboldt Uni und am Abend in der Gründerinnenzentrale. Lies den Rest dieses Beitrags