Sehr lebendige „Dead Ladies“ in Berlin

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Sehr lebendige „Dead Ladies“ in Berlin

Es ist nun wahrlich keine neue Entdeckung, dass Frauen und ihre Leistungen im Schulkanon, in Uni-Kursen und nicht zuletzt in den Mainstream-Medien unterrepräsentiert sind. Von doppelten Diskriminierungen ganz zu schweigen, wie beispielsweise im Fall von Women of Colour. Glücklicherweise scheint sich nun langsam aber sicher das Bewusstsein einiger Menschen zu verändern: Geschichtsschreibung wird hinterfragt, weniger bekannte (aber belegbare) Geschichten zu Tage gefördert und neu bewertet, wer welche Rolle gespielt und welchen Beitrag geleistet hat. In diesen Kontext passen sicher auch Filme wie „Hidden Figures“ – auf Deutsch mit dem Untertitel „Unerkannte Heldinnen“ – , der international sehr positiv aufgenommen wurde . Ich will hier aber nicht argumentieren, dass das Sichtbarmachen und Kanonisieren unternommen werden sollte, weil es dafür einen Markt gibt. Und man muss auch keine große Filmproduktionsfirma sein, um an der Unterrepräsentation was zu ändern. Drei bewundernswerte Menschen aus Berlin haben sich dazu entschieden, die Veränderungen mitzugestalten und die „Dead Ladies Show“ ins Leben gerufen: Die Übersetzerin Katy Derbyshire, der Herausgeber einer Literaturzeitschrift Florian Duijsens und die Journalistin Susan Stone.

Ende November habe ich die Show zum ersten Mal gesehen. Hier mein Bericht, den ich für das Literary Field Kaleidoscope verfasst habe: link zum Artikel

Katy Derbyshire und Florian Duijsens führten durch den Abend

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