Buchmessentrubel #fbm16

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Buchmessentrubel #fbm16

Alle Jahre wieder… mal abgesehen davon, dass ich tatsächlich schon Weihnachtsliederohrwürmer habe, meine ich heute eigentlich nur die Frankfurter Buchmesse. Gefühlt pilgert die halbe Welt dorthin – ich hatte dieses Mal ehrlich gesagt gar nicht so große Lust. Aber dann hat es mich doch gepackt und ichbin im Nachhinein wieder sehr glücklich über die vielen inspirierenden Begegnungen und Entdeckungen.

Auch in diesem Jahr war ich wieder als Messereporterin für die Jungen Verlagsmenschen unterwegs. In diesem Jahr habe ich über die Ehrung von Anita Djafari als BücherFrau des Jahres 2016 geschrieben (Link zum Artikel), über ein Panel mit Verlegerinnen aus den NL und Belgien, moderiert von meiner BücherFrauen-Partnerin Doris Hermanns, und über ein Startup, das gemeinschaftliches Schreiben über eine online Plattform ermöglichen will (die letzten beiden werden demnächst auch bei den JVM hochgeladen).

Und hier noch ein paar Foto-Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse:

Leider konnte ich nicht bis zur Verleihung des Friedenspreises bleiben – naja, ich wäre eh nicht in die Paulskirche gekommen – aber ich bin ziemlich begeistert von der diesjährigen Preisträgerin Carolin Emcke. Hier ihre Rede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016 zum Nachlesen (Link).

Bevor ich mich von der Buchmesse verabschiedet habe, war ich noch zu Besuch in den Niederlanden und Flandern – auch hiervon ein paar Eindrücke. Ich kann mich noch erinnern, dass ich die Gestaltung der Halle auf den ersten Blick nicht gerade umwerfend fand – ich hatte noch das indonesische Konzept im Kopf, das einen von jetzt auf gleich in eine andere Welt eintauchen ließ. Das hat bei mir dieses Jahr etwas länger gedauert, aber dann zog mich auch dieser Raum in seinen Bann und ich habe mich auf Entdeckungstour begeben, immer entlang der Küste, unterwegs auf dieser Art von rotem Pflaster, das so schön klingt und klirrt beim flanieren…

Aber mein schönstes Buchmessen-Erlebnis hatte am Ende gar nichts mit der Messe zu tun: am Rande des Trubels, kurz bevor ich in die Tram gesprungen wäre, habe ich Frau Schmitt getroffen, meine Lieblingslehrerin von damals, der ich nicht nur Kafka verdanke. Ich liebe diese Begegnungen, bei denen es einem vorkommt, als habe man sich zuletzt vor ein paar Wochen gesprochen – und nicht vor Jahren – , bei denen man sofort wieder einen Draht zueinander hat und sich, naja, eben wirklich begegnet.

Bevor es dann wieder zurück nach Norden ging, habe ich auch noch bei meinen Eltern vorbeigeschaut – und die Messereise zu Hause bei Moules ausklingen lassen. Wenn das nicht eine gelungene Überleitung zum nächsten Gastland ist… Auch hier gibt es so viel, dass wir teilen 😉

Nächstes Jahr dann also Frankreich – ich bin gespannt! moules

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