Blaue Türen zu wunderbaren Welten

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In meinem gerade zu Ende gehenden Urlaub hatte ich eine fantastische Woche unter der spanischen Sonne mit verheißungsvollen blauen Türen… Mit „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar und Nina Georges „Traumbuch“ war ich zwischen Teheran und Göttingen und London und der Bretagne unterwegs. Beide Romane haben mich jeweils auf ihre ganz besondere Art und Weise in ihren Bann und ihre Welten gezogen, nicht zuletzt mit ihren fabelhaft imperfekten und glaubwürdigen Charaktere und deren Perspektiven. Zwei Glücksgriffe für meinen Sommer. Jetzt brauche ich erst mal etwas Erholung von all den Emotionen.

Ich habe dann auch noch versucht, ein anderes Buch von Nina George zu bestellen, aber das war gar nicht so einfach – einmal, weil ich für meine spanischen Sätze dann doch immer etwas länger brauche als die Menschen in den Läden das gewohnt sind, und andererseits, weil ein deutsches Buch in Spanien zu bestellen ähnlich kompliziert zu sein scheint wie in Großbritannien… Bis heute ist es noch nicht angekommen, so muss es eben jemand anderes beglücken. Aber so habe ich immerhin einen Blick darauf werfen können, was zur „vuelta al cole“ („la rentrée“) in Spanien auf den Büchertischen liegt. Und darunter war auch „La Catedral del Mar“ – und das neue „Los Herederos de la Tierra“ – von Ildefonso Falcones, das schon lange auf meinem Wunschzettel steht (habe mich bisher noch nicht rangetraut, weil ich mein Spanisch für zu verstaubt hielt, aber der Urlaub hat mir neuen Auftrieb gegeben). Auf diesen Schriftsteller wurde ich durch Saskia von Hoegen aufmerksam. Sie ist Literaturagentin und BücherFrau aus Berlin – und ich durfte sie am Großbritannien-Zentrum für einen Kurs und für das „Literary Field Kaleidoscope“  interviewen (link). Am Liebsten hätte ich meine Entdeckungsreise in die spanische Literaturwelt noch vertieft, aber dieses Mal war nicht so viel Zeit. Muss ich halt wieder hin – oder mich von hier aus reinlesen.

Wunderbare Welten haben sich aber auch so in Andalusien aufgetan. Da war einmal die Welt der kulinarischen Genüsse, der wir uns widerstandslos ergeben haben.

Und die fantastische Mischungen aus alt und neu, spanisch und arabisch,  Stadt und Land und Meer. Es war fast schon wieder schwierig, sich auszuruhen, wo es doch so viel zu entdecken gab. Zum Glück haben die Temperaturen ihren Teil dazu beigetragen, dass auch die Erholung nicht zu kurz kam.

Nun denn: back to Berlin!

 

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