Archiv für den Monat September 2015

Von begeisterten und streitbaren Übersetzern – zum Hieronymus-Tag

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Von begeisterten und streitbaren Übersetzern – zum Hieronymus-Tag

Der Übersetzerstreit schwelt schon seit vielen Jahren vor sich hin. Im Januar 2015 schrieben sich eine Gruppe von 33 Verlagen und der Verband deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ) offene Briefe über das Börsenblatt. Und danach? Wie ging es eigentlich weiter im Übersetzerstreit? Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals in Berlin (ilb) sprach Hinrich Schmidt-Henkel über den Beruf der Literaturübersetzer – und beantwortete auch meine Fragen zu diesem Streitfall.

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„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“

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Ich finde dieses chinesische Sprichwort passt auch zu unserem literarischen Feld. Am Samstag – beim Nachwuchstreffen des Börsenvereins – forderte Elisabeth Ruge in ihrer Keynote mehr „Mut zur Veränderung!“ und stellt gleich klar, dass es ihr dabei nicht um eine blauäugige Übernahme alles Neuen gehe, sondern um einen Kulturwandel hin zu mehr Offenheit, Freiheit und Zusammenarbeit.

Frau Ruge sagte ganz deutlich, dass sich die Branche zwar verändere, aber noch nicht offen genug für tiefgreifende Veränderungen sei. Anstatt das Potential der Digitalisierung zu sehen, dass sich beispielsweise in der schier unglaublichen Verbesserung des Zugangs zu Literatur und anderen Künsten (nicht nur, aber auch) für Menschen mit Sehbeeinträchtigung ergebe, verwehrten sich viele Akteurinnen und Akteure lange dem technischen Fortschritt. Sicher gebe es auch negative Seiten einiger Entwicklungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung, aber eine stärkere Zusammenarbeit der ganzen Branche könne am Ende den Unterschied im Kampf um die Zukunft des Buchmarkts und Verlagswesens bedeutet. Wenn jede und jeder für sich alleine kämpfe, sei die Branche nur schwerlich zukunftsfähig. Lies den Rest dieses Beitrags

25 Jahre Bücherfrauen – viel erreicht und noch viel zu tun!

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Seit einem Vierteljahrhundert netzwerken die BücherFrauen bereits in Deutschland und engagieren sich politisch für die Interessen von Frauen im Buchmarkt. So viel wurde schon erreicht. Noch so viel ist zu tun. Am Mittwoch, den 9.9.2015 versammelten sich viele BücherFrauen im LCB am Wannsee um einen Blick auf das bisher Erreichte und aktuelle Herausforderungen zu werfen – und natürlich um zu feiern! Der Abend startete mit einem wunderschönen Sonnenuntergang bei einem Glas Sekt und entließ mich höchst inspiriert und voller neuer Ideen in die Nacht. Lies den Rest dieses Beitrags

Universitätssammlung mal anders

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Dieses Mal habe ich es ins Tieranatomische Theater der HU geschafft, bevor die Ausstellung vorbei war! In „On the Edge – Artists in Dialogue with Humboldt University Collections” stellen sieben Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Großbritannien ihr Zugänge zu Objekten aus Sammlungen der HU aus. Dabei nähern sich Annie Cattrell, Simon Faithfull, Agnes Meyer-Brandis, Lucy Powell, Andrea Roe, Nicole Schuck und Wolf von Kries auf ganz unterschiedliche Weise Objekten wie Tiefseemonstern, Blattskeletten und Bandwürmern.

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Willkommen.

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Willkommen.

Ich wusste lange nicht, wie ich es ausdrücken sollte – meine Wut und mein Entsetzen über die Rassisten hier in Deutschland und ganz Europa und die krassen Reise- und Lebensbedingungen derjenigen, die hier Schutz suchen. Ich weiß es ehrlich gesagt immer noch nicht. Aber dann ist mein imperfekter Versuch vielleicht weniger schlimm als stumm zu bleiben und nichts zu tun. Also habe ich mit Flüchtlingen gekocht, mit syrischen Kindern gespielt und Kleidung gespendet. Habe Leuten widersprochen, die sich als Opfer stilisieren, weil sie meinen, die Flüchtlinge würden irgendetwas erhalten, das eigentlich ihnen „zusteht“. Und jetzt möchte ich auch meinen Blog für ein klares Statement gegen Diskriminierung jeglicher Art und für ein empathisches, solidarisches Miteinander nutzen. Lies den Rest dieses Beitrags