Archiv für den Monat Januar 2015

„The White Family“ und konservative Tendenzen im UK Buchmarkt

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„The White Family“ und konservative Tendenzen im UK Buchmarkt

Maggie Gees Roman „The White Family“ (Saqi Books, 2002) wäre beinahe nie veröffentlicht worden. Im Gegensatz zu anderen
Gegenwartsromanen, die das multikulturelle Großbritannien weit weniger kritisch sehen, konfrontiert Maggie Gee ihre Leserinnen und Leser im Roman mit verschiedenen Formen von Rassissmus. In meinem Artikel bringe zeige ich am Beispiel von „The White Family“ wie Konzentrationsprozesse im britischen Verlagswesen literarische Trends beeinflussen und welchem Druck zur Anpassung Autorinnen und Autoren ausgesetzt sind.

Link zum (englischsprachigen) Artikel: A Conservative Backlash in UK Publishing? The Case of Maggie Gee’s „The White Family“ (Hard Times 89, 2011)

A mighty girl – The Ultimate Guide to the Independent Princess

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Erfrischende Sammlung von Büchern, Filmen, Musik, Spielsachen und Kleidung, die Geschichten und Identifikationsfiguren jenseits der pinken Prinzessin, die passiv auf ihre Rettung wartet, bietet!

„A Mighty Girl is the world’s largest collection of books, toys, movies, and music for parents, teachers, and others dedicated to raising smart, confident, and courageous girls and, of course, for girls themselves!“

Link zur Seite: http://www.amightygirl.com

Link zum Blog: http://www.amightygirl.com/blog

„A Book is a Book is a Book?“ – Entwicklungen, Chancen und Vorbehalte zum Thema eBooks

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Sind eBooks „gekommen um zu bleiben“? Sie werden unser Lesen und unsere Literaturmärkte auf jeden Fall noch eine Weile begleiten. Während die einen darin eine Bereicherung und neue Möglichkeiten sehen, weigern sich andere eBooks als Bücher anzuerkennen (nicht zuletzt im akademischen Bereich). Auch von vielen (etablierten) deutschen Verlagen wurde das Thema eBooks anfänglich eher stiefmütterlich behandelt.

Im dem folgenden Artikel geht es um Entwicklungen im Bereich eBooks, juristische Fallstricke, Ängste und Chancen (auf Englisch): „A Book is a Book is a Book?! – E-Books in the Literary Field“ (Hard Times 94, 2013)

Rose Tremain: „The Road Home“ – Wohlfühlgeschichte für die britische Mittelklasse

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Rose Tremain: „The Road Home“ – Wohlfühlgeschichte für die britische Mittelklasse

Rose Tremains Roman „The Road Home“ wurde damals mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet. Ich habe mich gefragt, warum?! Aber die – aus britischer Sicht – Wohlfühlgeschichte über einen polnischen Migranten, der es in England zu Geld bringt, weil harte Arbeit natürlich belohnt wird und der am Ende sogar wieder in sein Herkunftsland zurückgeht, passt dann doch ganz gut zu den öffentlichen DIskussionen im Rahmen der EU-Osterweiterung sowie dem Selbstbild vieler Briten, die fairness für eine urbritische Tugend halten. Gleichzeitig spricht der Roman eine Angst an, die zur Publikationszeit in GB umging: Jobverlust durch die Einwanderung von polnischen Arbeitern. Tremains Leser verfolgen beruhigt mit, wie Lev am Ende zurück nach Polen zieht.

Die Geschichte im Schnelldurchgang: Armer osteuropäischer Immigrant (aufgrund der Kontextinformationen sehr deutlich Polen – nur nicht für die NY Times, die denkt, der Protagonist sei aus Russland…) kommt nach Großbritannien um seine Familie zu ernähren. Da er hart arbeitet, gelingt ihm das natürlich. Aber er bringt nicht nur Geld mit nach Hause – nein! Er importiert auch gleich die Marktwirtschaft und den Kapitalismus in das arme gebeutelte, exkommunistische Land und am Ende haben wir ein Happy End, dass in seiner Naivität und einfachen Gestricktheit nicht so recht überzeugen mag.

Hier geht es zur Rezension (auf Englisch): „The Road Home“ Review (Hard Times 84, 2008)

Herzlich Willkommen…

Statusmitteilung

… auf meinem Blog rund um die literarischen Felder in Deutschland und Großbritannien.

Ich bin fasziniert von Büchern und Geschichten jeglicher Form, technischen Entwicklungen auf dem Buchmarkt, gesellschaftlichen Debatten über das Lesen und Experimenten von umtriebigen AutorInnen, VerlegerInnen, ÜbersetzerInnen, BuchhändlerInnen, BlogerInnen und anderen Akteuren im literarischen Feld.

Das Bloggen selbst ist für mich auch ein Experiment – so please bear with me and enjoy the ride.